Nach dem Feuerwerksfest war ich bis in die frühen Morgenstunden unterwegs und kam erst dann nach Hause. Nach dem Aufwachen schlief ich gleich wieder bis zum Nachmittag; die Schulaufgaben waren noch nicht gemacht, und beim Blick in den Kalender stellte ich fest, dass nächste Woche offenbar eine Prüfung ansteht. Das ist schon ein wenig: oje, oje.
Gestern bestätigte sich beim beiläufigen Plaudern, dass einige Mitschüler die Klasse wechseln würden. Auch auf der Klassenplattform, über die Schule und Lernende miteinander kommunizieren, sah ich die Information, dass unserer Klasse neue Mitschüler hinzugefügt worden waren.
Welche Auswirkungen diese neue Runde des Mischens wohl auf unsere Klasse haben wird?
Manchmal frage ich mich auch, ob diese Mitschüler vielleicht von Anfang an beschlossen hatten, nicht lange in dieser Klasse zu bleiben, und deshalb mit den anderen so selten in Kontakt traten.
Wie auch immer. Es war nur meine Neugier, die sich wieder eingemischt hat.
Die Hausaufgaben sind noch nicht gemacht, also muss ich Hausaufgaben machen.
Manchmal muss man eben gegen die eigene Trägheit kämpfen. Wenn ich erst einmal aufgehört habe, will ich überhaupt nichts mehr tun, sondern nur noch den Kopf leer werden lassen.
Eigentlich sollte ich mich auch endlich hinsetzen und ordentlich am mittleren Band schreiben, doch ich bleibe ständig auf der Stelle stecken.
Heute möchte ich trotzdem noch einmal die Pausentaste drücken.

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